I have a dream:

Initiator: Peter Gabriël Visser

„In 2020 Tante Emma Läden zurück, als soziale Mittelpunkte, in unsern Dörfern“.

AUSGANGSSITUATION
Tante Emma Läden sind nicht mehr rentierend und fast alle verschwunden.
Öffnungszeiten und Haltbarkeit von Frischwaren sind die zwei größten Probleme.
Hinzu kommen Veränderungen durch den demografischen Wandel und die Tatsache,
dass Alterspflegebedürftige immer öfter ins Altersheim kommen.
Dadurch fehlt die Nahversorgung immer öfter, auch die Dorf-Treffpunkte verschwinden.
Als Folge droht die soziale Isolation.

 

GRUNDIDEE
Der Nahmarkttreff wird kooperativ organisiert.
Durch den zentralen Einkauf und die Distribution können die Waren billig bleiben.
Die Läden gehören den Dörfern, die Waren den Kooperation.
Der Nahmarkttreff ist Teilzeit geöffnet an zwei Tagen pro Woche, wodurch Kosten niedrig bleiben.
Die Dorfgröße bestimmt Ladefläche und Anzahl Personal, der ist modular aufgebaut.
Frischwaren sind nur an Öffnungstagen vor Ort, wodurch sie auch wirklich frisch sind.
Der wird ehrenamtlich unterstützt, Mini-Jobs vor Ort, ist billiger,
menschenfreundlicher und umweltschonend.
Der Nahmarkttreff schafft Lebensfreude und Lebensqualität für Alt und Jung.
Es gibt eine Internet-Einkaufsmöglichkeit für ältere Einwohner beim Stammtisch, inklusive Kaffee.
Auch -, Besorg- und Medikament-Dienste können beim Tante Emma Laden abgewickelt werden,
wodurch der Nahversorgungsbedarf gedeckt und die soziale Kontrolle gesund bleiben. 

 

BEITRAG ZUR LEBENSQUALITÄT
Menschen, ob jung oder alt, haben wieder die Möglichkeit, in der Nähe einzukaufen.
Es findet sich wieder ein Ort, um sich zu treffen und Informationen auszutauschen.
Die Gemeinschaft in der Siedlung wird gesteigert.
Der Nahmarkttreff bietet Dienstleistungen im Dorf.

 

LOKALE VERNETZUNG
Neben den Initiatoren und vielen Privatleuten sind Bürgermeister Nieheim (R. Vidal ),
Stadtheimatpfleger U. Pieper, der Ortsvorsteher des Kreises Höxter, Firmeninhaber, Medien,

Banken- und Versicherungsvertreter sowie Ehrenamtliche vor Ort begeistert dabei.

 

PROJEKTORGANISATION
Organisieren von Bürgerbefragungen in drei Kommunen (Nieheim, Steinheim und Mariënmünster)
durch den Kreis Höxter, um die Akzeptanz, Öffnungszeiten und Angebotsumfang zu erfahren.

Gründen einer Gesellschaft bzw. einer Stiftung, um Stammkapital zu erhalten.

 

FINANZIERUNG
Die einmaligen Stiftungskosten (für Inventar € 20.000,- pro „Nahmarkttreff“ Laden)
müssen durch Fördergeld, Spenden und Gesellschafts-Kapital getragen werden.
Nahmarkttreff bemüht sich, die notwendigen Gelder über LEADER u.a. Subventionen zu bekommen.

 

Projektstart: 2014

Nahmarkttreff, Wasserstrasse 10, 33039 Nieheim  Tel: 05274-9531375  info@nahmarkttreff.de